Medizinisches AR: Aktuelle Test werden zu breiter Anwendung führen

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Ein neuer Bericht von ABI Research untersucht das Marktpotenzial für Augmented Reality in Medizinischen Anwendungen. Dabei wird auf einige Aspekte hingewiesen, die zunächst nicht die Technologie oder auch die Usability der Produkte betreffen.

Neben der eigentlichen Anwendung, die für das praktische Szenario geeignet sein muss, spielt auch die Verfügbarkeit von Fachkräften und der Erfolg von Pilotprojekten eine wichtige Rolle. Darauf weist der Bericht, insbesondere Michael Inouye von ABI Research hin:

Before medical AR reaches its inflection point, several key milestones need to be met. Early first responder trials need to move forward to deployments. Expansion into more medical education applications will be critical, because they will ensure that AR becomes a tool that future professionals learn and can use after graduation, in the medical field and beyond. Interest for AR in surgery shows great promise but will require significant investment as well as safety trials.  We expect to see this all start to take shape as early as 2017.

Für die Lösungsanbieter bedeutet es, dass Sie mit einem passfähigen Produktangebot auch den entsprechenden Atem für langfristige Tests und aufwändige Schulungen mitbringen müssen. Insbesondere in dem Segment der medizinischen Software gibt es wesentlich höhere Anforderungen als in Produktion und Logistik, was die notwendigen Zertifizierungen betrifft.

Etablierte Hersteller wie zum Beispiel Pristine (inzwischen upskill), Ubimax und Vuzix sind diesbezüglich schon gerüstet. Sie verfügen über ein entsprechendes Standing im Markt und besitzen damit gute Voraussetzungen für die Pilotprojekte. Sie können die Erfahrungen aus anderen Branchen auf das Gesundheitswesen übertragen.