Schneller Durchblick mit Vuzix und Salesforce

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Die richtige Information zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Vuzix nimmt SaaS zu Hilfe und kann Service-Mitarbeiter damit viel besser unterstützen.

Anwender setzen Datenbrillen heute schon in verschiedenen Szenarien ein. Sie nutzen damit diverse Funktionen der Hardware. Und diese bietet einerseits die Anzeigemöglichkeit für den Brillenträger. Andererseits enthält die Datenbrille meist auch eine Kamera. Schließlich sind auch noch weitere Sensoren integriert. Somit sammelt die Software auf der Datenbrille zusätzliche Informationen. Beispielsweise erkennt sie damit den konkreten Einsatz oder die Umgebung.

Datenbrillen für besseren Service

In den letzten Jahren haben sich Hersteller von Datenbrillenlösungen zunehmend auf den Servicebereich konzentriert.  Videoübertragung des aktuellen Blickes zu einem entfernten Experten bringt dabei schon eine wichtige Unterstützung. Doch nicht nur der Blick über die Schulter bringt Vorteile. Ebenso Informationen in Text- oder Bildform auf dem Datenbrillen-Screen verbessern die Informationslage.

Damit spart der Servicemitarbeiter das Mitnehmen der Akten, die für den Servicefall im System vorliegen. Ebenso stellt die Datenbrille Anleitungen für Maschinen und Anlagen damit schneller zur Verfügung. Und schließlich ist manchmal auch die Historie des Services an der Maschine wichtig.

Welche Information wird gerade gebraucht?

Bei der vorliegenden Fülle an Informationen hat der Mitarbeiter das Problem, dass die richtige Information schnell gefunden werden muss. Und das wird zusätzlich erschwert durch die beschränkte Eingabemöglichkeit an einer Datenbrille. Meistens gibt es nur kleine Touch-Buttons oder Sensoren. Das heißt, dass der Mitarbeiter wesentlich weniger Interaktionsmöglichkeiten als bei einem Smartphone hat. Demzufolge ist selbst ein einfaches Suchfeld praktisch nicht auszufüllen.

Zusätzlich besteht das Problem der Datenhaltung auf der Datenbrille. Es macht nämlich nur in wenigen Fällen Sinn, alle Dokumente direkt auf der Datenbrille zu speichern. Vielmehr sollte die Datenbrille mit einer SaaS (Software as a Service) gekoppelt werden. Dann speichert die SaaS alle Daten zentral. Wenn Bedarf besteht, ruft die Datenbrille von dort die notwendigen Informationen ab.

Ein Anbieter für SaaS für den Servicebereich ist Salesforce. Mit Service Cloud verfügt Salesforce über ein Modul, das auf die Daten und Prozesse im Bereich des Service ausgerichtet ist. Wenn man die CRM-Funktionalität des Salesforce CRM sieht, ist das also eine Ergänzung. Schließlich wird damit der Kunde nach dem Kauf weiter betreut.

Auswahl durch Sprache

Vuzix hat auf der CES 2019 nun eine neue Möglichkeit für die Vuzix Blade vorgestellt. Als SaaS dient Service Cloud von Salesforce. Die Abfrage der Daten wird durch Spracherkennung unterstützt. Beispielsweise kann ein Servicemitarbeiter passende Informationen abfragen, indem er seine Anforderung spricht. Dann wird diese Sprache analysiert und Service Cloud erstellt dafür eine passende Anfrage an das System. Anschließend stellt die Datenbrille das Ergebnis dar. Damit kann der Servicemitarbeiter ohne umständliche Eingaben seine Informationen bekommen.

Jedoch könnte die Spracherkennung in manchen Umgebungen auch Schwierigkeiten bereiten. Beispielsweise wenn sich der Servicemitarbeiter in einer Umgebungen mit lauten Maschinen befindet. Dann erkennt die Sprachverarbeitung nicht immer zuverlässig das Gesagte. Folglich verschlechtert das die Benutzererfahrung des Mitarbeiters. Aber das muss kein KO-Kriterium für den Einsatz von Sprachsteuerungen in industriellen Umgebungen sein. Schließlich bieten Unternehmen wie zum Beispiel voice INTER connect Lösungen für genau solche Problemfälle an.

Alternative Hardware?

Überdies besteht noch die Frage, ob derartige Lösungen nur mit der Vuzix Blade möglich sind. Im Grunde genommen ist jede Datenbrille geeignet, die über ein Mikrofon und eine Internetverbindung verfügt. Genauso ist also auch die Google Glass oder die Epson Moverio geeignet.

Bildquelle: flickr/carmichaellibrary, Titel: Current Archives; Lizenz: CC BY 2.0

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